Biologie
Nervenzelle
Nervenzelle in Ruhe
Schnitt durch die Membran
- K⁺ Kalium
- Na⁺ Natrium
- Cl⁻ Chlorid
- A⁻ große organische Anionen, bleiben innen
- ein Zeichen je 10 mmol/L
- P: Durchlässigkeit im Verhältnis zu K⁺; je breiter die Öffnung, desto durchlässiger
- Pfeil im Kanal: Richtung, in die das Ion netto strömt
- K⁺ netto nach außen
- Na⁺ netto nach innen
- Cl⁻ netto nach innen
Modell: Das Membranpotenzial folgt aus der Goldman-Gleichung für K⁺, Na⁺ und Cl⁻ bei 37 °C. Die Pumpe und andere Ionen gehen nicht in die Rechnung ein.
Regler
Messwerte
- Gleichgewichtspotenzial K⁺
- −97,7 mV
- Gleichgewichtspotenzial Na⁺
- +66,6 mV
- Gleichgewichtspotenzial Cl⁻
- −90,9 mV
- Membranpotenzial
- −77,3 mV
- Temperatur (fest)
- 37 °C
Rechnung
- Nernst-Gleichung für K⁺
- z ist die Ladungszahl des Ions (K⁺: +1), c die Konzentration außen (a) und innen (i). Bei −97,7 mV halten sich für K⁺ das Konzentrationsgefälle und die elektrische Kraft die Waage: Es strömt gleich viel hinein wie hinaus. Das Membranpotenzial (−77,3 mV) liegt darüber: K⁺ strömt netto nach außen.
- Goldman-Gleichung
- P sind die Durchlässigkeiten im Verhältnis zu K⁺, die eckigen Klammern die Konzentrationen in mmol/L, a steht für außen und i für innen. Chlorid ist negativ geladen, deshalb sind bei ihm innen und außen vertauscht. Der Faktor 61,54 mV gilt für 37 °C.
Membranpotenzial −77,3 mV.